Digitale Zahnmedizin · Berlin-Mitte

CEREC in der Friedrichstraße, Berlin-Mitte

Inlay, Teilkrone oder Krone aus Keramik – gescannt statt abgeformt, konstruiert am Bildschirm, geschliffen in der Praxis. Wenn der Befund es zulässt, in einem einzigen Termin.

Ein Keramikblock auf einem Metallhalter und daneben eine daraus gefräste Teilkrone auf schwarzem Grund
Links das Rohmaterial, rechts das Ergebnis: Die Restauration wird aus einem einzigen Keramikblock herausgeschliffen – in der Form, die der Scan Ihres eigenen Zahns vorgibt.
Praxis
Friedrichstraße 80
10117 Berlin-Mitte
Geöffnet
7 Tage die Woche
Mo–Fr bis 20 Uhr
Statt Abformmasse
optischer Scan des Zahns

Methode

Ein Fertigungsweg, keine eigene Zahnmedizin

CEREC steht für computergestützte Keramikrestaurationen, die in der Praxis selbst hergestellt werden – ohne Umweg über ein externes Labor. Das Verfahren geht auf eine Entwicklung der Universität Zürich aus den Achtzigerjahren zurück und ist seitdem eines der am längsten dokumentierten digitalen Verfahren der Zahnmedizin.

Wichtig für die Einordnung: CEREC ist ein Herstellungsweg, keine Behandlung für sich. Ob Ihr Zahn ein Inlay, eine Teilkrone oder eine Krone braucht, entscheidet der Befund – nicht das Gerät. Die Technik verändert nur, wie und wo das Werkstück entsteht: aus einem optischen Scan statt aus einem Abdruck, aus einem Keramikblock in der Praxis statt aus einer Lieferung in zehn Tagen.

Damit ersetzt CEREC weder ein Implantat noch eine weitspannige Brücke. Es ist der schnelle Weg zu einer Restauration an einem Zahn – und genau dort spielt es seine Stärke aus.

Was dadurch wegfällt

Der spürbare Unterschied für Sie liegt weniger im Ergebnis als im Weg dorthin. Ein klassisch laborgefertigtes Inlay braucht zwei Termine – und zwischen ihnen passiert einiges, was beim Fertigen in der Praxis entfällt:

  • die Abformmasse im Mund, die Würgereiz auslösen kann
  • das Provisorium, das sich lösen oder abplatzen kann
  • der vorbereitete Zahn, der in der Zwischenzeit empfindlich reagiert
  • die zweite Betäubung beim zweiten Termin
  • der zweite Weg in die Praxis
Schemazeichnung: Backenzahn im Längsschnitt mit vorbereiteter Kavität, darüber das passgenaue Keramik-Inlay
Die Unterseite der Restauration ist das exakte Gegenstück der vorbereiteten Fläche. Beide Formen stammen aus demselben Datensatz.

Eignung

Vier Umfänge, eine Frage: Wie viel Zahn ist noch da?

Zwischen einer Füllung und einer Krone liegen mehrere Abstufungen. Welche davon infrage kommt, richtet sich danach, wie viel gesunde Zahnsubstanz nach dem Entfernen der Karies oder der alten Füllung übrig bleibt. Der Grundsatz ist einfach: so viel Zahn erhalten wie möglich, so viel ersetzen wie nötig.

  1. Schemazeichnung: Backenzahn mit einem kleinen Inlay zwischen den Höckern

    Inlay

    Ersetzt
    den Bereich zwischen den Höckern
    Typisch bei
    größerer Defekt, aber stabile Höcker
    Zahnsubstanz
    Höcker bleiben vollständig erhalten
  2. Schemazeichnung: Backenzahn, bei dem die Keramik zusätzlich einen Höcker überdeckt

    Onlay

    Ersetzt
    zusätzlich einen geschwächten Höcker
    Typisch bei
    ein Höcker ist unterminiert oder gerissen
    Zahnsubstanz
    ein Höcker wird überkuppelt
  3. Schemazeichnung: Backenzahn, dessen gesamte Kaufläche von Keramik bedeckt ist

    Teilkrone

    Ersetzt
    den größten Teil der Kaufläche
    Typisch bei
    mehrere Höcker geschwächt, Wände dünn
    Zahnsubstanz
    Außenflächen bleiben oft stehen
  4. Schemazeichnung: Backenzahn, der bis zum Zahnhals von einer Krone umschlossen ist

    Krone

    Ersetzt
    die gesamte sichtbare Zahnkrone
    Typisch bei
    sehr wenig Restsubstanz, oft nach Wurzelbehandlung
    Zahnsubstanz
    der Zahn wird ringsum beschliffen

Alle vier Formen lassen sich aus Keramik in der Praxis fertigen. Der Aufwand am Stuhl steigt mit dem Umfang.

Warum die kleinere Form die bessere ist

Jede Stufe nach rechts kostet gesunde Zahnsubstanz, die nicht zurückkommt. Ein Inlay lässt die tragenden Höcker stehen, eine Krone nicht. Deshalb ist die Frage im Behandlungszimmer nie „Inlay oder Krone?“, sondern: Welche Form ist die kleinste, die dem Zahn noch genug Stabilität gibt?

Das entscheidet sich häufig erst, wenn die alte Füllung heraus ist und wir sehen, wie weit die Karies tatsächlich reicht. Wir sagen Ihnen das dann – und nicht erst auf der Rechnung.

Schemazeichnung: vier Backenzähne nebeneinander mit zunehmendem Restaurationsumfang von Inlay bis Vollkrone
Von links nach rechts wächst der ersetzte Anteil. Was übrig bleibt, trägt den Zahn.

Orientierung

Spricht Ihr Fall für einen Termin?

Ob eine Versorgung in einer Sitzung abgeschlossen werden kann, hängt an drei Dingen: welcher Zahn betroffen ist, in welchem Zustand er ist und worauf es Ihnen ankommt. Diese drei Fragen zeigen, worüber wir im ersten Gespräch sprechen werden.

Frage 1 von 3
  1. Um welchen Zahn geht es?

  2. In welchem Zustand ist der Zahn?

  3. Was ist Ihnen am wichtigsten?

Das spricht für die Versorgung in einer Sitzung

Ein einzelner Seitenzahn mit einem klar umrissenen Defekt ist der typische Fall für eine in der Praxis gefertigte Keramikrestauration. Ob der Termin tatsächlich reicht, zeigt sich erst, wenn die alte Füllung entfernt ist – dann sehen wir, wie tief der Defekt reicht und ob der Rand trocken zu legen ist.

Wir planen den Termin so, dass die Fertigung hineinpasst, und sagen Ihnen vor Beginn, woran es scheitern könnte.

Hier lohnt der Blick auf den Laborweg

In der sichtbaren Front entscheidet die Lichtwirkung über das Ergebnis. Eine von Hand geschichtete Keramik kann Farbverläufe und Transparenz feiner abbilden als ein industriell gefertigter Block. Das kostet einen zweiten Termin.

Für Seitenzähne ist dieser Unterschied meist ohne Bedeutung, für Frontzähne kann er ausschlaggebend sein. Wir zeigen Ihnen beide Wege, bevor Sie sich festlegen – auch Veneers gehören in diese Abwägung.

Zuerst klären, was der Zahn braucht

Anhaltende Schmerzen, eine starke Reaktion auf Temperatur oder mehrere betroffene Zähne verändern die Planung grundlegend. Vor der Frage nach dem Material steht die Frage nach der Ursache. Manchmal ist eine Wurzelbehandlung der erste Schritt, manchmal reicht eine Füllung.

Erst wenn feststeht, was der Zahn braucht, ist die Frage nach einem oder zwei Terminen überhaupt sinnvoll.

Diese Fragen ersetzen keine Untersuchung, keine Diagnose und keine Beratung. Sie ordnen nur ein, welche Themen wir zuerst besprechen. Was für Ihren Zahn möglich und sinnvoll ist, ergibt sich aus dem Befund und dem Röntgenbild.

Ablauf

Wie aus einem Scan ein Zahn wird

Aufnahmeeinheit mit großem Bildschirm, daneben das Scanner-Handstück in seiner Halterung
Die Aufnahmeeinheit Das Handstück nimmt den vorbereiteten Zahn aus vielen Blickwinkeln auf. Auf dem Bildschirm entsteht daraus das Modell, auf dem die Restauration konstruiert wird.
Kompakte Schleifeinheit mit Sichtfenster auf die Schleifkammer
Die Schleifeinheit Hinter dem Sichtfenster arbeiten zwei Diamantschleifer die Form aus dem Keramikblock heraus. Sie steht wenige Meter vom Behandlungszimmer entfernt – deshalb bleibt die Fertigung im Termin.
  1. Befund und Entscheidung

    Wir sehen uns den Zahn an, prüfen ihn und beurteilen das Röntgenbild. Am Ende steht die Empfehlung, welche Form der Versorgung der Zahn braucht – und ob eine einfache Füllung reicht. Diese Antwort ist kein Rückschritt, sondern die substanzschonendere Lösung.

  2. Den Zahn vorbereiten

    Unter örtlicher Betäubung entfernen wir Karies und altes Füllungsmaterial und formen die Fläche so, dass die Keramik später sicher sitzt und tragfähig verklebt werden kann.

    Wenn Sie möchten, mit Lachgas oder Sedierung.
  3. Scannen statt abformen

    Eine kleine Kamera fährt über den vorbereiteten Zahn, die Nachbarzähne und den Gegenkiefer. Aus vielen Einzelbildern entsteht ein dreidimensionales Modell. Keine Abformmasse, kein voller Löffel, kein Würgereiz.

  4. Konstruktion am Bildschirm

    Auf dem Modell wird die Restauration konstruiert: Kaufläche, Kontaktpunkte zu den Nachbarzähnen und der Kontakt zum Gegenkiefer. Was die Software vorschlägt, wird geprüft und angepasst – die Entscheidung trifft die Behandlerin.

  5. Schleifen in der Praxis

    Feine Diamantschleifer arbeiten die Form aus einem Keramikblock heraus, die Einheit steht wenige Meter entfernt. Je nach Material folgt noch ein Brennvorgang im Ofen, der die Keramik auf ihre endgültige Festigkeit und Farbe bringt.

    Diese Wartezeit verbringen Sie in der Praxis.
  6. Einprobe und Politur

    Wir setzen die Restauration zunächst ohne Kleber ein und prüfen Passung, Rand und Kontaktpunkte. Farbe und Oberflächenglanz werden angepasst, bis das Stück zu den Nachbarzähnen passt.

  7. Adhäsiv befestigen

    Keramik hält nicht durch Klemmung, sondern durch die Klebeverbindung zum Zahn. Dafür muss das Arbeitsfeld absolut trocken sein – meist mit Kofferdam, einem dünnen Spanntuch, das den Zahn von Speichel und Zunge trennt.

    Trockenlegung entscheidet über die Haltbarkeit.
  8. Biss prüfen, kontrollieren

    Zum Schluss prüfen wir den Biss in Ruhe und in der Bewegung und polieren die Ränder. Bei einer späteren Kontrolle sehen wir uns Rand, Zahnfleisch und Biss noch einmal an.

Zwei Schleifer, ein Block

Die Schleifeinheit arbeitet mit zwei Diamantwerkzeugen, die den Block von beiden Seiten bearbeiten. Was übrig bleibt, ist die konstruierte Form – gefertigt aus einem einzigen Stück Keramik, ohne Naht und ohne Schichtgrenze.

Ein Werkstück aus einem homogenen, industriell gepressten Block hat gegenüber der Handschichtung einen Vorteil: Es enthält keine eingeschlossenen Poren zwischen einzelnen Schichten.

Schemazeichnung: Keramikblock zwischen zwei Diamantschleifern, im Inneren zeichnet sich die Form der Krone ab
Die Form ist im Block bereits enthalten. Die Schleifer nehmen nur weg, was nicht dazugehört.

Grenzen

Wann ein Termin nicht reicht

„Zahnersatz in einer Sitzung“ ist ein Werbeversprechen, wenn es ohne Bedingung steht. Es gibt Situationen, in denen der Weg über zwei Termine oder über das Labor der bessere ist – und Situationen, in denen erst etwas anderes behandelt werden muss. Diese Fälle sagen wir Ihnen vor Behandlungsbeginn, nicht mittendrin.

  • Der Zahn braucht zuerst eine Wurzelbehandlung. Reicht die Karies bis an das Zahnmark oder ist der Nerv entzündet, wird zuerst der Kanal versorgt. Die endgültige Restauration folgt danach.
  • Der Rand liegt tief unter dem Zahnfleisch. Die Kamera sieht nur, was frei liegt. Blutet der Rand oder verschwindet er im Sulkus, wird der Scan ungenau – dann braucht es zuerst eine ruhige Zahnfleischsituation.
  • Es fehlt ein ganzer Zahn. Eine Lücke schließt keine Restauration, sondern eine Brücke oder ein Implantat. Weitspannige Brücken sind nicht der Anwendungsbereich dieses Verfahrens.
  • Es geht um höchste Ästhetik in der Front. Individuell geschichtete Laborkeramik bildet Transparenz und Farbverlauf feiner ab als ein monochromer Block – ein Unterschied, der im Seitenzahnbereich meist keine Rolle spielt.
  • Sie knirschen oder pressen stark. Keramik kann unter Dauerlast brechen. Ohne Schutzkonzept, meist eine Schiene, ist jede Restauration gefährdet – unabhängig davon, wo sie gefertigt wurde.
  • Der Termin lässt sich zeitlich nicht abbilden. Mehrere Restaurationen gleichzeitig oder eine aufwendige Vorbehandlung sprengen einen Termin. Dann teilen wir bewusst auf.

Kein Verfahren ist für jeden Zahn das richtige. Wenn der Laborweg in Ihrem Fall die bessere Versorgung ergibt, empfehlen wir den Laborweg.

Kosten

Was den Betrag bestimmt

Einen Pauschalpreis für „eine Keramikrestauration“ gibt es nicht: Die Gebührenordnung für Zahnärzte verlangt eine Bemessung nach Aufwand und Schwierigkeit des einzelnen Falls. Was Ihre Versorgung kostet, steht deshalb erst nach der Untersuchung fest – dann aber schriftlich und vollständig, bevor wir beginnen.

Diese Faktoren bewegen den Betrag

Umfang der Restauration
Ein Inlay ist eine kleinere Leistung als eine Teilkrone, eine Teilkrone kleinere als eine Krone. Welche Form nötig ist, zeigt sich am Zahn.
Material
Feldspatkeramik, Lithiumdisilikat und Hybridkeramiken unterscheiden sich in Festigkeit, Lichtwirkung und Preis. Die Wahl richtet sich nach Position und Belastung des Zahns.
Aufwand am Stuhl
Konstruktion, Einprobe, Individualisierung und die adhäsive Befestigung unter Trockenlegung sind eigenständige Leistungen – sie fallen bei einer einfachen Füllung nicht an.
Vorbehandlung
Wurzelbehandlung, Aufbaufüllung oder eine Zahnfleischbehandlung werden separat berechnet und stehen vorab im Plan.
Funktion
Bei Knirschen kommt eine Schutzschiene hinzu – die günstigste Position im Plan und die wirksamste gegen Keramikbruch.

Was die Krankenkasse trägt

Für eine Krone zahlt die gesetzliche Krankenkasse einen befundbezogenen Festzuschuss. Er richtet sich nach dem Befund, nicht nach der gewählten Versorgung – der Zuschuss bleibt also gleich, wenn Sie sich für Keramik entscheiden. Ein vollständig geführtes Bonusheft erhöht ihn.

Bei Inlays, Onlays und Teilkronen ist die Sache anders: Die Regelversorgung der Kasse ist hier die Füllung. Wenn Sie stattdessen eine Keramikrestauration wählen, geschieht das über eine Mehrkostenvereinbarung – die Kasse beteiligt sich in Höhe der Füllung, den Rest tragen Sie.

Privatversicherte und Zusatztarife leisten je nach Vertrag. Reichen Sie unseren Heil- und Kostenplan vor Behandlungsbeginn zur Prüfung ein.

Ein verbreitetes Missverständnis: Fertigung in der Praxis heißt nicht automatisch günstiger. Die Laborrechnung entfällt, dafür trägt die Praxis Gerät, Software und Material – und der Aufwand am Behandlungsstuhl steigt. Der Vorteil liegt im Zeitablauf, nicht zwangsläufig im Betrag.

Haltbarkeit

Was die Studienlage sagt – und was sie nicht sagt

In einer Metaanalyse über 14 Studien lag die Überlebensrate keramischer Inlays, Onlays und Teilkronen nach fünf Jahren zwischen 92 und 95 Prozent – nach zehn Jahren bei 91 Prozent.

Systematischer Review und Metaanalyse, Journal of Dental Research 2016 – PMID 27287305 (5.811 Restaurationen in der Fünf-Jahres-Auswertung, 2.154 nach zehn Jahren). Die Analyse schließt laborgefertigte Restaurationen ein und ist kein Beleg speziell für die Fertigung in der Praxis. Ein Studienmittelwert ist außerdem keine Zusage für Ihren Zahn: Restsubstanz, Biss, Knirschen und die Qualität des Klebeverbunds beeinflussen das Ergebnis.

Womit Sie rechnen sollten

Abplatzungen an Rändern und Höckern, Risse im Material, ein Ablösen der Klebeverbindung, neue Karies am Rand der Restauration und vorübergehende Temperaturempfindlichkeit in den ersten Wochen.

Was Sie beeinflussen können

Die Ränder sind die Schwachstelle: Dort entsteht neue Karies, wenn Beläge stehen bleiben. Zahnzwischenraumpflege und regelmäßige professionelle Zahnreinigung wirken direkt auf die Lebensdauer – ebenso eine Schiene bei nächtlichem Knirschen.

Fragen

Häufige Fragen zu CEREC

Geht das wirklich in einem Termin?

Bei einem einzelnen Seitenzahn mit klarem Befund in aller Regel ja. Planen Sie dafür einen längeren Termin ein – Vorbereiten, Scannen, Konstruieren, Schleifen, Brennen und Einsetzen brauchen zusammen ihre Zeit. Kommt eine Wurzelbehandlung oder eine Zahnfleischbehandlung dazu, teilen wir bewusst auf.

Ist eine gefräste Keramik schlechter als eine aus dem Labor?

Sie ist anders gefertigt. Der Block ist industriell gepresst und dadurch sehr gleichmäßig, ohne Poren zwischen Schichten. Was die Handschichtung im Labor besser kann, ist die feine Abstufung von Farbe und Transparenz – ein Vorteil, der in der sichtbaren Front zählt und im Seitenzahnbereich meist nicht.

Tut das Scannen weh?

Nein. Die Kamera berührt den Zahn nicht schmerzhaft und arbeitet mit Licht, nicht mit Druck. Für viele Menschen ist es der angenehmste Teil des Termins, weil die Abformmasse entfällt – besonders bei ausgeprägtem Würgereiz.

Bekomme ich ein Provisorium?

Wenn die Versorgung im selben Termin fertig wird: nein, dann brauchen Sie keines. Muss der Termin doch geteilt werden, versorgen wir den Zahn selbstverständlich provisorisch, bis die Keramik sitzt.

Wie lange hält so eine Restauration?

Studien zu chairside gefertigten Keramikrestaurationen zeigen über viele Jahre hohe Überlebensraten. Ein Studienmittelwert ist aber keine Zusage für Ihren Zahn: Wie lange Ihre Versorgung hält, hängt von Restsubstanz, Biss, Knirschen, Mundhygiene und der Qualität des Klebeverbunds ab.

Kann ich danach normal essen?

Anders als bei einer klassischen Zementierung ist die Klebeverbindung sofort belastbar. Solange die Betäubung wirkt, sollten Sie trotzdem nichts essen – die Gefahr, sich auf Wange oder Zunge zu beißen, ist dann groß.

Ist das Material verträglich?

Dentalkeramik ist metallfrei und gilt als gut verträglich; sie leitet Temperatur zudem schlechter als Metall. Wenn bei Ihnen Allergien oder Unverträglichkeiten bekannt sind, sagen Sie uns das vor der Materialauswahl.

Zahlt die Krankenkasse das?

Bei einer Krone gibt es den befundbezogenen Festzuschuss, unabhängig davon, ob die Krone im Labor oder in der Praxis gefertigt wird. Bei Inlays und Teilkronen ist die Regelversorgung die Füllung – die Keramik läuft dann über eine Mehrkostenvereinbarung. Maßgeblich ist der Heil- und Kostenplan, den Sie vor Behandlungsbeginn erhalten.

Was ist, wenn etwas abplatzt?

Je nach Schaden ist eine Politur, eine Reparatur oder eine Neuanfertigung möglich – letztere geht auf demselben Weg oft wieder in einem Termin. Melden Sie sich zeitnah: Ein scharfkantiger Rand verletzt die Zunge und bietet Belägen Halt.

Erst den Zahn ansehen, dann entscheiden

Vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch in der Friedrichstraße 80. Wir sehen uns den Zahn an, sagen Ihnen, welche Versorgung er braucht – und ob sie sich in einem Termin abschließen lässt.

Oder rufen Sie an: 030 436665501