1. Beratung
Ihre Situation, Ihre Erwartungen, Zeitrahmen und Budget; dazu die 3D-Diagnostik als Grundlage jeder Planung.
اختصاصيو الأسنان والوجه
Implantologie · Vollbogenversorgung · Berlin-Mitte
Über vier Implantate, die einen ganzen Kiefer tragen, einen einzigen Operationstag und die Sorgfalt, die vor ihm liegt.
Beratungstermin vereinbarenLangjährige Implantologieerfahrung · 4,9 von 5 bei Google (über 330 Bewertungen) · 5,0 bei Jameda
Was ist All-on-4?
Es gibt einen Tag in dieser Behandlung, von dem Patientinnen und Patienten noch Jahre später erzählen. Er beginnt am Morgen mit einem Kiefer, der keinen Halt mehr bietet: mit einer Prothese, die drückt, oder mit Zähnen, die nicht mehr zu retten sind. Er endet am Abend mit einer festsitzenden Zahnreihe auf vier Implantaten, gaumenfrei, belastbar, in Optik und Mundgefühl echten Zähnen zum Verwechseln nah.
Das Konzept dahinter heißt All-on-4, wörtlich: alles auf vier. Es wurde in den 1990er-Jahren vom portugiesischen Implantologen Paulo Maló mit dem Hersteller Nobel Biocare entwickelt und wird seitdem international angewendet; bei F80 setzen wir es mit dem Pro-Arch-System des Schweizer Herstellers Straumann um. Nach nur einem OP-Tag wieder unbeschwert essen, lachen und sprechen zu können, ist ein Zugewinn an Lebensqualität, der sich kaum in Worte fassen lässt. Genau deshalb folgt dieser Tag klaren Regeln, und die Sorgfalt vor dem Eingriff entscheidet darüber, ob er genügt.
Das Prinzip
Herkömmliche Implantate brauchen eine Einheilzeit von mehreren Monaten; in dieser Phase lebt man mit einem losen, nur eingeschränkt belastbaren Provisorium, und zur Versorgung mit dem festen Zahnersatz ist ein weiterer Eingriff nötig. Beim All-on-4-Konzept entfällt beides: Noch am Tag der Operation wird ein stabiles, festsitzendes, gaumenfreies Provisorium mit den Implantaten verschraubt.
Möglich macht das die Geometrie. Die beiden hinteren Implantate werden um 30 bis 45 Grad geneigt gesetzt: So umgehen sie die kritischen Zonen, in denen im Unterkiefer der Gefühlsnerv verläuft und im Oberkiefer die Kieferhöhlen liegen, nutzen stattdessen den vorderen, meist deutlich stabileren Knochen und verkürzen zugleich den Hebel, an dem die Brücke arbeitet. Alle vier Implantate sind über den festsitzenden Bogen starr verbunden und stützen sich gegenseitig.
Bei längerer Zahnlosigkeit oder durch Entzündungen bildet sich der Kieferknochen zurück. Klassische Implantate finden darin oft keinen sicheren Halt mehr und erfordern zuerst einen zeitintensiven Knochenaufbau, etwa per Sinuslift. Die geneigten Spezialimplantate des All-on-4-Konzepts finden selbst in dünneren, bereits zurückgebildeten Kieferknochen ausreichend Halt und ersparen in vielen Fällen den aufwendigen Aufbau. Ob das auch für Ihren Kiefer gilt, zeigt die 3D-Diagnostik.
الملاءمة
Das Konzept richtet sich an Menschen, deren Ober- oder Unterkiefer komplett oder nahezu zahnlos ist. Sind noch einzelne Zähne vorhanden, die gelockert, tief zerstört und nicht mehr erhaltungswürdig sind, können sie am Tag der Operation entfernt werden. Typische Ausgangslagen:
Für ängstliche Patientinnen und Patienten ist die kurze, gebündelte Behandlung oft eine spürbare Erleichterung: Der Eingriff findet auf Wunsch im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose statt, und unser Team ist auf den Umgang mit Angstpatientinnen und Angstpatienten geschult. Mehr dazu auf unserer Seite für Angstpatienten.
Ebenso klar sind die Grenzen. Eine unbehandelte Parodontitis wird zuerst behandelt, ein unkontrollierter Diabetes zuerst eingestellt. Starkes Rauchen verschlechtert die Einheilung und die Langzeitprognose messbar; das sprechen wir offen an. Wer nachts stark presst oder knirscht, braucht ein Konzept dafür, von der Materialwahl bis zur Schutzschiene. Und in seltenen Fällen reicht der Knochen auch für geneigte Implantate nicht aus; dann planen wir einen anderen Weg. Ob All-on-4 zu Ihnen passt, ist am Ende keine Frage des Wunsches, sondern des Befundes, und genau dafür gibt es die Diagnostik.
Der Vergleich
Die beiden Verläufe zeigen exemplarisch, wie sich der Weg zu festen Zähnen unterscheidet: über die klassische Implantologie und über All-on-4. Je nach Zahnsituation, Gesundheitszustand und Medikation können die einzelnen Schritte und Heilungsphasen variieren; der zeitliche Unterschied bleibt jedoch deutlich. Bei All-on-4 tragen Sie am Abend des OP-Tages ein festsitzendes Provisorium; auf dem klassischen Weg vergehen bis zur festen Versorgung mehrere Monate, mit Knochenaufbau auch deutlich mehr als ein Jahr.
Nicht erhaltungswürdige Zähne werden gezogen; die Wunden müssen heilen.
Fehlt Knochen, wird er aufgebaut, etwa per Sinuslift, und muss einheilen.
Die Implantate werden gesetzt und heilen geschützt unter dem Zahnfleisch ein.
Ein zweiter Eingriff legt die Implantate frei; das Zahnfleisch formt sich aus.
Abformung, Fertigung und Eingliederung der endgültigen Versorgung.
3D-Aufnahme, digitale OP-Planung, Aufklärung und schriftlicher Kostenplan.
Restzähne entfernen, vier Implantate setzen, das feste Provisorium verschrauben.
Die Implantate verwachsen mit dem Knochen; das Provisorium bleibt im Mund und wird angepasst.
Die finale Versorgung ersetzt das Provisorium, auf Wunsch aus Keramik.
إرشادات
Sie sind unsicher, ob und welche Implantate für Sie infrage kommen? Diese drei Fragen geben eine erste Richtung, bevor wir im Beratungsgespräch Ihre Situation gründlich ansehen.
Wie viele Zähne fehlen oder sind nicht mehr zu retten?
Wie versorgt sind Sie heute?
Was ist Ihnen für den Weg dorthin am wichtigsten?
Ihre Angaben passen zum Profil der Vollbogenversorgung auf vier Implantaten: ein weitgehend zahnloser Kiefer, der Wunsch nach festem Zahnersatz und nach einem gebündelten Ablauf. Ob das Konzept in Ihrem Kiefer trägt, klärt die 3D-Diagnostik.
Im Gespräch sehen wir uns Knochenangebot, Biss und Allgemeingesundheit an und planen, was am OP-Tag geschieht und was danach kommt.
Wenn viele eigene Zähne erhaltbar sind, ist eine Vollbogenversorgung selten der erste Schritt. Einzelimplantate, Brücken oder Zahnerhalt können die schonendere Antwort sein.
Die Grundlagen erklärt unsere Seite über Zahnimplantate; im Beratungsgespräch vergleichen wir die Wege für Ihre Situation.
Entzündungen, unklare Zahnprognosen oder eine laufende Behandlung gehören geklärt, bevor eine Versorgungsform gewählt wird. Vor dem Konzept steht die gemeinsame Bestandsaufnahme.
Mit Untersuchung und Bildgebung entsteht ein Plan, der zu Ihrem Kiefer passt, ob mit vier Implantaten oder anders.
Diese Fragen ersetzen keine Untersuchung, keine Diagnose und keine Beratung. Sie geben nur eine erste Richtung für das Gespräch mit unserem zahnärztlichen Team.
Der Weg
Der gesamte Ablauf einer All-on-4-Behandlung, vom ersten Gespräch bis zur dauerhaften Pflege:
Ihre Situation, Ihre Erwartungen, Zeitrahmen und Budget; dazu die 3D-Diagnostik als Grundlage jeder Planung.
Eingriff, Betäubungswahl, Vorerkrankungen und Medikamente; je nach Gesundheitszustand mit Blutbild und EKG.
Implantate setzen, Provisorium anpassen und verschrauben; am Abend verlassen Sie die Praxis mit festen Zähnen.
Heilung überwachen, Provisorium nachjustieren, Fragen klären; die Implantate verwachsen währenddessen mit dem Knochen.
Nach der Einheilzeit entsteht die endgültige Brücke, gefertigt nach dem eingespielten Provisorium, auf Wunsch aus Keramik.
Kontrollen und professionelle Reinigung in festen Abständen; hier entscheidet sich, wie lange die Versorgung hält.
Der OP-Tag
Der Eingriff dauert je nach Knochensituation etwa ein bis zwei Stunden pro Kiefer und besteht, nach dem Entfernen eventuell vorhandener Restzähne, aus vier Schritten. Ob die Implantate am selben Tag belastet werden dürfen, entscheidet sich während der Operation: Gemessen wird die Primärstabilität, also wie fest jedes Implantat im Knochen sitzt. Erst wenn die Werte stimmen, wird verschraubt; stimmen sie nicht, greift der vorher festgelegte Plan, und die Implantate heilen zunächst geschützt ein. Wie so ein Plan B aussieht, erklärt unsere Seite über festen Zahnersatz an einem Tag.
Direkt nach dem Setzen der Implantate passen unsere Zahntechniker das Provisorium am Behandlungsstuhl an die neuen Befestigungspunkte an; gefertigt wird mit computergestützter CAD/CAM-Technik.
Die Vorteile
Das Konzept wird seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet und bietet Vorteile gegenüber einer losen Prothese, aber auch im Vergleich zu klassischen Implantatversorgungen:
In einer Auswertung über 10 bis 18 Jahre mit 471 Patienten blieben 98,8 Prozent der festsitzenden Unterkiefer-Brücken in Funktion; auf Implantatebene lag die Überlebensrate bei 93,0 Prozent. Rauchen erhöhte das Risiko für Knochenabbau deutlich.
Maló et al. 2019, Clinical Implant Dentistry and Related Research – PubMed 30924309. Für den Oberkiefer berichtet dieselbe Arbeitsgruppe über 5 bis 13 Jahre 99,2 Prozent prothetisches und 94,7 Prozent implantatbezogenes Überleben (PubMed 30924250). Beobachtet wurde jeweils eine ausgewählte Behandlungsgruppe einer spezialisierten Klinik; ein Studienwert ist keine Zusage für den Einzelfall. Kiefer, Biss, Rauchstatus, Pflege und Nachsorge verändern die Prognose.
Worauf es ankommt
Kein anderer Faktor entscheidet so maßgeblich über den Erfolg einer Implantatbehandlung wie die Erfahrung der Behandlerin und das eingespielte OP-Team. All-on-4 verlangt ein besonderes Maß an Präzision, weil nur vier Implantate einen ganzen Kieferbogen tragen; Raum für Fehler gibt es nicht. Bei F80 begleitet Dr. Svetla Alpermann, die zahnärztliche Leiterin des Hauses, Sie persönlich durch jeden Behandlungsschritt, von der Beratung über den OP-Tag bis zur Nachsorge, ohne wechselnde Gesichter und ohne Taktung gegen die Uhr.
Dazu kommt ein Haus, das bewusst nicht nach Zahnarztpraxis anfühlt: eine außergewöhnliche Architektur mit ruhiger Atmosphäre statt Bohrgeräuschen und Desinfektionsgeruch. Für maximale Flexibilität ist die Praxis an sieben Tagen in der Woche geöffnet; Implantationen sind auch am Wochenende möglich.
Die präzise Operation ist die Grundlage; was Sie täglich tragen, ist das Werk der Zahntechnik. Unsere All-on-4-Versorgungen entstehen in routinierter Zusammenarbeit mit erfahrenen Zahntechnikern, die den Zahnersatz direkt am Behandlungsstuhl an Ihren Kiefer anpassen, am OP-Tag und bei jeder Kontrolle danach. Gefertigt wird mit computergestützten CAD/CAM-Prozessen für höchste Passgenauigkeit; während der Einheilphase wird das Provisorium immer wieder an das veränderte Zahnfleisch angepasst, bis es als Vorlage für die endgültige Brücke dient.
Stimmen
„Besonders beeindruckt bin ich von der Qualität meines Zahnersatzes sowie meiner Implantate. Beides wurde von Frau Alpermann fachmännisch und präzise eingesetzt. Das Ergebnis ist beeindruckend und ich bin zu 100 % zufrieden."Anna Maria M., Google-Bewertung
„Rundum eine tolle Atmosphäre und Behandlung. Ich war für einen Zahnersatz bei Herrn Dr. Markus Tzschoppe und wurde toll durch den Prozess begleitet. Und das Endergebnis ist fantastisch!"C. S., Google-Bewertung
„Ich habe mich vom ersten Moment an unglaublich wohlgefühlt. Alles wurde detailliert und verständlich erklärt, unter anderem mit einem 3D-Modell von meinen Zähnen, und die Untersuchung war sehr gründlich."Antonella H., Google-Bewertung
Auszüge aus öffentlichen Google-Bewertungen der Praxis: 4,9 von 5 bei über 330 Bewertungen; bei Jameda 5,0 von 5.
التكاليف
Eine All-on-4-Versorgung kostet mehr als eine herausnehmbare Prothese, liegt aber häufig unter einer klassischen Implantatversorgung mit sechs bis acht Implantaten: Es werden weniger Implantate gesetzt, und es sind weniger Eingriffe und Termine nötig. Was die Behandlung in Ihrem Fall kostet, ergibt die 3D-Diagnostik; vor Behandlungsbeginn erhalten Sie einen schriftlichen, transparenten Heil- und Kostenplan, den wir gemeinsam durchgehen.
3D-Diagnostik und digitale OP-Planung, den chirurgischen Eingriff, hochwertige Spezialimplantate des Schweizer Herstellers Straumann und den provisorischen Zahnersatz samt Anpassungen.
der Eingriff chirurgisch aufwendiger ist, die Knochensituation sechs statt vier Implantate verlangt, Sie einen Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose wünschen oder die endgültige Brücke aus Keramik gefertigt werden soll.
Nach der 3D-Diagnostik und dem Gespräch über Ihre Wünsche erstellen wir einen detaillierten Kostenplan und klären offene Fragen, bevor Sie sich entscheiden. Während der gesamten Behandlung steht Ihnen eine persönliche Assistenz zur Seite: Sie kümmert sich um Erstellung und Einreichung des Heil- und Kostenplans und übernimmt die Kommunikation mit Ihrer Kasse oder Versicherung. Der Heilungszahnersatz wird nach der Einheilzeit durch die endgültige Brücke ersetzt, die separat berechnet wird; ihr Preis hängt von Material und Ausführung ab.
Service
Varianten
Wie die Namen andeuten, steht All-on-6 für Zahnersatz auf sechs und All-on-8 für Versorgungen auf acht Implantaten. Grundsätzlich gilt: Je mehr Implantate ohne Unterschreitung des Mindestabstands gesetzt werden können, desto stabiler trägt der Bogen. Mehr ist trotzdem nicht automatisch besser.
Entscheidend ist der Zustand des Kieferknochens: Ist er in bestimmten Bereichen zu dünn oder stark zurückgebildet, finden zusätzliche Implantate keinen Halt. Mehr Implantate bedeuten zudem einen größeren Eingriff mit höherer Belastung. Bei jüngeren Patientinnen und Patienten mit gut erhaltenem Knochen können sechs Implantate sinnvoll sein, besonders im weicheren Oberkiefer; bei fortgeschrittenem Knochenrückgang ist die Vier-Implantat-Lösung oft der schonendere Weg. Die Entscheidung fällt am 3D-Modell, nicht am Namen des Konzepts; wie sie zustande kommt, erklärt unsere Seite über festen Zahnersatz an einem Tag.
الأسئلة
Die wichtigsten Fragen unserer Patientinnen und Patienten, gegliedert in fünf Themen:
Wenn alle Zähne fehlen oder entfernt werden müssen, bleiben zwei Wege: eine schleimhautgetragene Totalprothese oder eine implantatgetragene Lösung wie All-on-4. Die implantatgetragene Versorgung sitzt fest, kommt ohne Gaumenplatte aus und stimuliert den Kieferknochen.
Eine keramische Versorgung auf Implantaten: Fester Zahnersatz auf Implantaten kommt echten Zähnen in Funktion, Optik und Mundgefühl am nächsten. Keramik ist widerstandsfähiger als Kunststoff, sehr gut verträglich und ästhetisch die hochwertigste Lösung, im Detailgrad wie in der Farbtreue.
Herkömmliche Implantate heilen über Monate ein und werden dann in einem weiteren Eingriff freigelegt, bevor fester Zahnersatz aufgesetzt wird. Bei All-on-4 entfällt beides: Die Implantate werden in geeigneten Fällen direkt nach der Operation mit einem festen Provisorium belastet, Restzähne können am selben Tag entfernt werden, und ein Knochenaufbau ist meist nicht nötig.
Das hängt von Ihrer Knochensituation ab. Ist ausreichend Knochen vorhanden, bieten mehr Implantate mehr Stabilität; bei zurückgebildetem Knochen ist die Vier-Implantat-Lösung oft der schonendere Weg. Die Entscheidung fällt in der 3D-Planung, nicht am Namen.
Das Konzept eignet sich für die meisten Menschen, deren Kiefer zahnlos ist oder deren Restzähne nicht erhalten werden können. Bei jüngeren Patientinnen und Patienten wird eher eine Lösung mit mehr Implantaten geplant. Nur selten reicht der Knochen auch für geneigte Implantate nicht aus; dann ist zuerst ein Aufbau nötig. Eine akute Entzündung muss vor dem Eingriff ausheilen.
Auch bei Rauchern können Implantate gesetzt werden, das Risiko für Einheilstörungen und Entzündungen (Periimplantitis) ist jedoch erhöht, und die Wundheilung dauert oft länger. Wir empfehlen, das Rauchen mindestens während der Einheilphase deutlich zu reduzieren, und sprechen das im Beratungsgespräch offen an.
Ja. Der Eingriff selbst ist verhältnismäßig kurz, ein Knochenaufbau ist meist nicht nötig, und gerade langjährige Prothesenträgerinnen und -träger gewinnen spürbar an Lebensqualität. Vorerkrankungen und Medikamente werden vorher sorgfältig erfasst.
In der Regel ja. Informieren Sie uns vor der Behandlung umfassend über Vorerkrankungen und alle Medikamente; diese Angaben sind für Implantologin und Anästhesist entscheidend. Zur Vorbereitung gehören je nach Gesundheitszustand ein aktuelles Blutbild und ein EKG, bei Bedarf halten wir Rücksprache mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Auch unter Blutverdünnern ist die Behandlung meist möglich; die Medikation wird dafür gegebenenfalls angepasst.
Ja, genau darauf beruht das Konzept: Sämtliche Implantate werden an einem Tag gesetzt, und Sie gehen in geeigneten Fällen noch am selben Tag mit einem festen, funktionsfähigen Zahnersatz nach Hause.
Ja. Nicht erhaltungswürdige Restzähne werden am Tag der Operation direkt vor der Implantation entfernt.
Der Eingriff selbst dauert etwa ein bis zwei Stunden pro Kiefer; dazu kommen Voruntersuchungen, Beratung und Nachkontrollen. Nach der Einheilzeit von einigen Monaten erhalten Sie den endgültigen Zahnersatz.
Das Provisorium wird am OP-Tag aus Kunststoff gefertigt und direkt angepasst; während der Einheilung wird es bei den Kontrollterminen immer wieder auf das sich verändernde Zahnfleisch eingestellt. Am Ende dient es als Vorlage für die endgültige Brücke, die auf Wunsch aus hochwertiger Keramik entsteht; deren Fertigung dauert einige Wochen.
Das klärt Dr. Svetla Alpermann gemeinsam mit dem Anästhesisten persönlich mit Ihnen im Aufklärungsgespräch, denn es hängt von Gesundheitszustand, Medikamenten und Umfang der Behandlung ab.
Anders als bei herkömmlichen Implantaten nur im Ausnahmefall: Speziell geformte, geneigt gesetzte Implantate finden auch in Kiefern mit fortgeschrittenem Knochenrückgang Halt. Ob das bei Ihnen gilt, zeigt die 3D-Diagnostik.
Nein, das zeichnet das Konzept aus: Sie erhalten in geeigneten Fällen bereits am OP-Tag einen festen Zahnersatz und müssen zu keinem Zeitpunkt eine herausnehmbare Prothese tragen. Nur wenn ein Implantat die nötige Festigkeit nicht erreicht, greift der vorher besprochene Übergangsplan.
Schonen Sie sich einige Tage, denn es handelt sich um einen chirurgischen Eingriff: Die Wunde muss heilen, und die Verwachsung der Implantate mit dem Knochen beginnt. Die meisten Patientinnen und Patienten kehren nach etwa einer Woche in den Alltag zurück und essen zunächst weiche Kost.
Das Zahnfleisch heilt in der Regel in zehn bis vierzehn Tagen; die Knochenheilung, die Osseointegration der Implantate, braucht etwa acht bis zwölf Wochen.
Der Eingriff selbst ist durch örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose nicht schmerzhaft. Wenn die Betäubung nachlässt, können Wundschmerzen, Schwellungen und Blutergüsse auftreten; sie lassen sich mit den verordneten Schmerzmitteln in aller Regel gut beherrschen.
Manche gewöhnen sich erst an das Gefühl der neuen Zähne; nach dieser Phase ist der Zahnersatz kaum noch spürbar. Er kommt echten Zähnen in Funktion, Mundgefühl und Ästhetik sehr nah und führt im Alltag zu praktisch keinen Einschränkungen.
Ja, sobald die Implantate vollständig eingeheilt sind. In den ersten acht bis zwölf Wochen sollten Sie weiche Kost bevorzugen, danach gibt es keine Einschränkung mehr gegenüber festen eigenen Zähnen.
Wie echte Zähne: mehrmals täglich mit Zahnbürste und Zahnpasta, dazu Interdentalbürsten und Zahnseide für die Übergänge am Zahnfleisch.
Liegen keine Beschwerden vor, genügt es, die Implantate ein- bis zweimal im Jahr kontrollieren und im selben Rhythmus eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen.
Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Rauchen werden im Rahmen der professionellen Reinigung entfernt. Bei keramischem Zahnersatz treten sie kaum auf, weil das Material sehr hart, dicht und glatt ist.
Bei guter Pflege sind viele Jahre erreichbar, oft Jahrzehnte; Langzeitstudien finden Sie im Abschnitt Belege. Entscheidend sind Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen und professionelle Reinigung, damit Entzündungen früh erkannt werden. Rauchen und unbehandelte Erkrankungen wie Diabetes verkürzen die Lebensdauer deutlich.
In seltenen Fällen kann ein Implantat, etwa durch eine Periimplantitis, verloren gehen. Dann wird die Stelle behandelt, der Zahnersatz angepasst und geprüft, wo ein neues Implantat gesetzt werden kann. Bei All-on-4 wird das vierte Implantat ersetzt, damit die Brücke gleichmäßig belastet bleibt; eine All-on-6-Versorgung kann einen Verlust meist auch mit fünf Implantaten tragen.
Anfahrt
Sie finden uns in der Friedrichstraße 80, 10117 Berlin-Mitte, wenige Gehminuten von den Bahnhöfen Friedrichstraße und Brandenburger Tor: Bus 100, 300 und N5 (Unter den Linden/Friedrichstraße), Bus 200 und M48 (Stadtmitte/Leipziger Straße), S-Bahnen S1, S2, S25, S26, S3, S5, S7 und S9 sowie U5 und U6. Wir behandeln privat und gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten.
Kommen Sie mit Ihrer Geschichte, Ihren Fragen und gern mit vorhandenen Unterlagen. Wir hören zu, untersuchen gründlich und sagen Ihnen dann, was in Ihrem Kiefer möglich ist, mit einem schriftlichen Plan statt eines Pauschalversprechens. Termine online oder telefonisch: sieben Tage die Woche, montags bis freitags bis 20 Uhr.